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Deutsche Caritas will Arbeitsmigration in EU ermöglichen

Präsident Neher: Zeitlich begrenzte Möglichkeiten für jene schaffen, die "etwas Geld verdienen, sich fortbilden und dann zurückzukehren" wollen
19.06.2017, 13:45 Uhr Deutschland/Kirche/Migration/Soziales
Berlin, 19.06.2017 (KAP/KNA) Der Deutsche Caritasverband hat gefordert, für Arbeitsmigranten legale Wege in die EU zu öffnen. "Ein großer Teil der Migranten will etwas Geld verdienen, sich fortbilden und dann zurückkehren. Die europäischen Staaten sollten Wege finden, diese Form der zeitlich begrenzten Arbeitsmigration zu ermöglichen", sagte Caritaspräsident Peter Neher am Montag in Freiburg. Wenn Europa mehr Zuwanderung zulassen würde, müssten weniger Menschen ihr Leben auf gefährlichen Fluchtwegen riskieren, so Neher.

Anlässlich des Weltflüchtlingstags forderten die Caritas und das Hilfswerk Caritas international, die Lasten der Flüchtlingshilfe international gerechter zu verteilen. 84 Prozent aller Flüchtlinge weltweit würden von wenig entwickelten Staaten aufgenommen. "Es sind oft die Menschen in armen Ländern, die die größte Solidarität mit den Opfern von Kriegen und Verfolgung zeigen", so Neher.
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