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November

Allerheiligen (1. November)

Allerseelen (2. November)

 

 

Allerheiligen (1. November)

 

 

Mittelpunkt


Zu Allerheiligen gedenkt man aller Heiligen, das sind Verstorbene, die bereits das ewige Leben bei Gott gefunden haben. In seiner Aussage bezieht sich das Fest auf Ostern und auf die Auferstehung. Am 1. November wird das versprochene Leben im Himmelreich, das jedem Christen nach seinem Tod verheißen wird, gefeiert.

 

 

Hintergrund


Der Allerheiligentag geht auf die Erinnerung an die Märtyrer früherer Zeiten zurück. Bevor das Christentum im römischen Reich anerkannt wurde, bezahlten zahlreiche Christen für ihren Glauben mit dem Leben. Man glaubt, dass diese Märtyrer nach ihrem Tod ihren Platz unmittelbar bei Gott gefunden haben.
Seit dem 4. Jahrhundert gab es im Orient einen Gedenktag aller Märtyrer. Über das Datum herrscht Uneinigkeit. Manche sprechen vom 13. Mai, andere vom Sonntag nach Pfingsten sowie vom Freitag vor Ostern als Gedächtnistages der Märtyrer.
Der 1. November ist im 9. Jahrhundert durch Ludwig den Frommen in Frankreich eingeführt worden.

 

 

Brauchtum


Viele Menschen nutzen diesen Feiertag um am Grab ihrer verstorbenen Verwandten und Freunde zu beten.

 

 

 

 

Allerseelen (2. November)

 

 

Mittelpunkt


Der Kern des Feiertages Allerseelen ist die Erinnerung an alle Verstorbenen. Der Christ glaubt, durch Gedenken und Gebete für die Verstorbenen, die noch nicht im Himmel sind, ihren Weg zu Gott zu erleichtern. Das Gebet und der Gottesdienst sollen eine Befreiung aus dem Zustand der Reinigung, dem sogenannten Fegefeuer, auf dem Weg zu Gott bewirken.

 

 

Hintergrund


Der Allerseelentag geht auf Abt Odilo von Cluny zurück, der 998 das Gedächtnis aller verstorbenen Gläubigen anordnete. Ähnliche Gedächtnistage sind auch schon vorher bezeugt.

 

 

Brauchtum


Viele Menschen nutzen diesen Feiertag um am Grab ihrer verstorbenen Verwandten und Freunde zu beten.

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