Bischof Krautwaschl: "Ohne Orden wären wir arm dran"
30.01.202614:39
Österreich/Kirche/Orden/Steiermark
Grazer Bischof würdigt im Vorfeld des "Tages des geweihten Lebens" Bedeutung der Orden für Kirche und Gesellschaft - 17 weibliche und 16 männliche Ordensgemeinschaften wirken in der Steiermark
Graz, 30.01.2026 (KAP) Auf die Bedeutung der Ordensgemeinschaften im Blick auf Kirche und Gesellschaft hat die Diözese Graz-Seckau in einer Aussendung aufmerksam gemacht. "Menschen im gottgeweihten Leben - in Orden und verschiedenen Gemeinschaften - sind von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft, der oft nicht erkannt wird", so der steirische Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl zum "Tag des geweihten Lebens" am 2. Februar.
Die Orden betreiben Schulen und Krankenhäuser, erhalten wertvollstes Kulturgut und gehören zu den größten Arbeitgebern des Landes. Mit ihrem "Da-Sein vor Gott" und ihrem Einsatz in Seelsorge, Gesundheit, Schulwesen und Arbeitswelt würden sie das Leben am Laufen erhalten, so Krautwaschl. Sie seien "Horte von Bildung und Kultur, wichtige Arbeitgeber und touristische Ziele", und es gelte: "Ohne sie wären wir arm dran und deshalb sage ich ein herzliches Vergelt's Gott an alle Ordensleute und all jene, die in den Gelübden der Evangelischen Räte leben."
In der Diözese Graz-Seckau gibt es 17 weibliche Ordensgemeinschaften, darunter die Elisabethinen, die in Graz ein Krankenhaus führen, die Marienschwestern in Vorau, die ebenso ein Krankenhaus betreiben, die Grazer Schulschwestern und die Ursulinen in Graz, die Schulen führen. Insgesamt leben in der Diözese 301 Ordensfrauen.
Dazu kommen 16 männliche Ordensgemeinschaften, darunter unter anderem die Benediktinerstifte Admont, Seckau, St. Lambrecht, zu dem auch die Propstei Mariazell gehört, das Zisterzienserstift Rein, das Chorherrenstift Vorau, die Barmherzigen Brüder - Träger eines Krankenhauses - oder das Kapuzinerkloster in Irdning. Insgesamt leben und wirken 131 Ordensmänner in der Steiermark.