Papst Leo XIV. trifft Bischöfe aus seiner zweiter Heimat Peru
30.01.202612:34
Vatikan/Papst/Kirche/Religion/Personal
Nunmehriges Kirchenoberhaupt gehörte einst selbst der Peruanischen Bischofskonferenz an
Vatikanstadt, 30.01.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat am Freitag die Bischöfe aus seinem zweiten Heimatland Peru im Vatikan empfangen. Die Kirchenmänner befinden sich zum turnusgemäßen Ad-limina-Besuch in Rom. Zu diesem sind die katholischen Bischofskonferenzen weltweit alle fünf bis sieben Jahre verpflichtet. Dabei informieren die Bischöfe eines Landes den Papst über die Situation in ihren Diözesen. Zudem führen sie Gespräche in Vatikanbehörden und besuchen die Apostelgräber.
Schon am Donnerstag hatte Leo XIV. mit den peruanischen Bischöfen zu Mittag gegessen. Die Bischofskonferenz veröffentlichte Fotos des Treffens auf der Plattform X und bezeichnete Leos XIV. Besuch als "angenehme und unerwartete Überraschung".
Leo XIV. gehörte einst selbst der Peruanischen Bischofskonferenz an und war auch ihr Vize-Vorsitzender. Von 2015 bis 2023 leitete Robert Francis Prevost, wie der Papst mit bürgerlichem Namen heißt, die Diözese Chiclayo. Zuvor arbeitete der gebürtige US-Amerikaner viele Jahre als Augustiner-Ordensmann in dem südamerikanischen Land. Er besitzt die peruanische Staatsangehörigkeit.
In seiner ersten Ansprache als Papst am 8. Mai 2025 richtete Leo XIV. einen Gruß an alle Peruaner, insbesondere an die Menschen in Chiclayo. Seine besondere Verbindung mit dem südamerikanischen Land hält er auch als Kirchenoberhaupt: Einer seiner beiden Privatsekretäre ist der peruanische Priester Edgard Ivan Rimaycuna Inga. Seine persönliche Köchin stammt ebenfalls aus Peru.