30 Jahre Marienstüberl, 25 Jahre "Ball der Herzlichkeit" - Bürgermeisterin Kahr und Vizebürgermeisterin Schwentner unter den Gästen
Graz, 01.02.2026 (KAP) Ein "Ballabend in herzlicher Atmosphäre und fröhlicher Stimmung" hat am Samstagabend den Höhepunkt zu den Feiern rund um das 30-jährige Bestehen des Marienstüberls in Graz gesetzt. Beim 25. "Ball der Herzlichkeit" begrüßte Caritasdirektorin Nora Tödtling-Musenbichler neben Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor allem jene Gäste, die in der Sozialeinrichtung der Caritas Steiermark eine warme Mahlzeit und einen Ort zum Ausruhen und Auftanken finden, wie die Caritas am Sonntag berichtete.
Anwesend waren die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr, Vizebürgermeisterin Judith Schwentner sowie die Stadträte Robert Krotzer und Kurt Hohensinner, Dank an Sponsoren wurde u.a. an Alexandra Loidl von der Holding Graz und "Saubermacher"-Gründer Hans Roth ausgesprochen.
Ein besonderes Willkommen galt jenen, die sonst am Rand der Gesellschaft stehen und die sich einen Abend lang als Ehrengäste fühlen sollten. Bereits am Nachmittag hatten sich Gäste im Marienstüberl eingefunden und ließen sich von ehrenamtlich tätigen Friseuren festliche Frisuren und Abend-Make-Up gestalten, aus den Carla-Shops standen Ballkleider und Anzüge zur Verfügung. Gutes Essen und eine alkoholfreie Cocktailbar garantierten kulinarischen Genuss, Schüler und Schülerinnen der gastgebenden "Schrödinger" (Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Graz) kümmerten sich gemeinsam mit Freiwilligen und Mitarbeitenden aus dem Marienstüberl um reibungslosen Service. Die Union Bar Band sorgte für musikalischen Schwung.
Wärme für Körper und Seele
Der Ball war laut Caritas der Höhepunkt in einer Reihe von Veranstaltungen zum 30-jährigen Bestehen des Marienstüberls. Es bildete sich der Unterstützerkreis "Freunde des Marienstüberls", Spitzenköche leisteten Beiträge zu einem neuen Kochbuch, "Journalismus und PR"-Studierende an der FH Joanneum spürten der Geschichte der sozialen Grazer Einrichtung nach. Das Ergebnis ist eine Website voller Artikel, Reportagen und Interviews, die das Leben im Marienstüberl während dreier Jahrzehnte widerspiegeln: www.marienstueberl.at.
Das Marienstüberl bietet seit 30 Jahren Menschen, die von Armut betroffen sind, eine Begegnungsstätte und einen geschützten Raum. Täglich werden bis zu 300 Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgt; es gibt Frühstück und ein warmes Mittagessen, aber auch das Angebot zur Beratung. Die Gäste schätzen auch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, sich im Warmen aufzuhalten, zu plaudern und gemeinsam Zeit zu verbringen.