Leo XIV. mahnt: "Gewalt wird niemals zu der Gerechtigkeit, der Stabilität und dem Frieden führen, auf die die Völker warten" - Große Sorge wegen Lage im Libanon
Vatikanstadt, 15.03.2026 (KAP) Papst Leo XIV. fordert einen Waffenstillstand im Nahen Osten. "Gewalt wird niemals zu der Gerechtigkeit, der Stabilität und dem Frieden führen, auf die die Völker warten", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag auf dem Petersplatz. "Stellt das Feuer ein, damit wieder Wege des Dialogs geöffnet werden." Der Papst erinnerte an die Menschen in Nahost, die seit zwei Wochen unter "der grausamen Gewalt des Krieges" leiden: "Tausende unschuldiger Menschen wurden getötet, und unzählige andere mussten ihre Häuser verlassen."
Der Papst versicherte seine Verbundenheit im Gebet mit all jenen, die ihre Angehörigen verloren haben bei Angriffen auf Schulen, Krankenhäuser und Wohngebiete. "Die Lage im Libanon gibt Anlass zu großer Sorge", so Leo XIV. weiter. "Ich erhoffe mir Wege des Dialogs, die die Behörden des Landes dabei unterstützen können, dauerhafte Lösungen für die aktuelle schwere Krise zum Wohle aller Libanesen umzusetzen."
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