Leo XIV. machte erneut Traditionsbruch seines Vorgängers Franziskus teilweise rückgängig
Vatikanstadt, 01.08.2026 (KAP) Abermals hat Papst Leo XIV. einen Traditionsbruch seines Vorgängers Franziskus teilweise rückgängig gemacht. Wie das vatikanische Amt für Briefmarken und Münzen in dieser Woche mitteilte, ist auf den diesjährigen Euro-Münzen des kleinsten Staats der Welt wieder das Konterfei des amtierenden Papstes zu sehen.
Papst Franziskus (2013-2025) hatte mit dieser Tradition gebrochen und angeordnet, dass die Vatikan-Münzen nur noch das päpstliche Wappen zeigen. Auf dem neuen offiziellen Euro-Münzensatz findet sich nun ein Kompromiss zwischen den nüchternen numismatischen Vorgaben von Franziskus und dem bildfreudigeren Stil seiner Vorgänger.
Auf den kleineren Münzen von 1 bis 5 Cent gibt es weiterhin nur das Vatikanwappen zu sehen. Die Münzen von 10 Cent bis 2 Euro zeigen hingegen auf der Rückseite den regierenden Papst. Derzeit ist dies der am 8. Mai 2025 gewählte Leo XIV.
Der Staat der Vatikanstadt gehört durch seine Währungsunion mit der Italienischen Republik zum Euro-Raum und prägt alljährlich Tausende eigene Euro-Münzen. Wegen ihrer vergleichsweise geringen Auflage haben sie einen beträchtlichen Sammlerwert.